Eintauchen in die Welt der Musik
Musikunterricht: Nebensache?
An deutschen Schulen wird der Musikunterricht im Schatten der Hauptfächer leider oft vernachlässigt. Studien belegen jedoch, dass die Lernfähigkeit, also Konzentration, Gedächtnis und Motivation durch intensiven Musikunterricht stark verbessert werden kann. Bei einer Langzeitstudie in Berlin hatten Schüler in Modelklassen zwei Stunden Musikunterricht in der Woche, lernten ein Instrument zu spielen und im Ensemble zu musizieren. Die restlichen Kinder hatten nur eine Wochenstunde konventionellen Musikunterricht, sie bildeten die Kontrollgruppe. Bereits nach vier Jahren wiesen die Schüler der musikbetonen Klassen eine überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit auf.
Die Beschäftigung mit Musik fördert auch die sozialen Fähigkeiten, denn beim gemeinsamen Musizieren kommt es vor allem auf das Miteinander an. In musikbetonten Klassen sind die Kinder insgesamt ausgeglichener, toleranter und rücksichtsvoller im Umgang mit anderen. Genau diese Eigenschaften hat unsere Gesellschaft heute nötiger den je. So liegt die Schlussfolgerung auf der Hand: An allgemein bildenden Schulen muss wieder mehr musiziert werden und jedes Kind sollte ein Instrument erlernen können.
Musizieren fördert Intelligenz!
Wissenschaftlich Studien belegen, dass Kinder, die ein Musikinstrument erlernen, auch in anderen Fächern verbesserte Leistungen zeigen. Weil rationale, emotionale und motorische Elemente im Musikunterricht gleichermaßen gefördert werden, entwickelt sich ihr Gehirn umfassender. Das fördert ihr Abstraktionsvermögen und ihre Fähigkeit, analytisch zu denken. Durch das Musizieren werden die Kreativität und das emotionale Ausdrucksvermögen gesteigert. Besonders bei Kindern wirkt sich dies positiv auf die sprachliche Entwicklung, die Lesefähigkeit und das erfassen von Texten aus, aber auch der Bewegungsablauf und die Motorik werden gefördert. Auch regelmäßiges Singen, zum Beispiel in einem Chor, fördert nachweislich die Schreib- und Lesefähigkeit eines Kindes.

Für Kinder im Alter von 5 bis 7 Jahren gibt es das Angebot der Musikalischen Früherziehung im Musikheim Thundorf.
Was ist Musikalische Früherziehung?
Spielend werden die Kinder an die ersten Grundkenntnisse der Musik herangeführt, dazu gehören:
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Singen & Sprechen
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Elementares Musizieren mit Orff-Instrumenten & Glockenspiel
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Musik, Bewegung, Tanz und Spiel
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Instrumentenkunde
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Kennenlernen der Notenschrift (Tonleiter, Notenwerte)
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Erarbeitung musikalischer Grundbegriffe
Kinder erleben die Musik mit ganzem Körper und hat daher in vielerlei Hinsicht einen positiven Einfluss auf die kindliche Entwicklung. Melodie und Rhythmus fördern sowohl die kognitiven als auch die koordinativen Fähigkeiten.
Das Angebot findet einmal wöchentlich für 60 Min. statt. Jährlich startet die Früherziehung im September und endet mit einem Abschlussfest Ende Juli.
Jedes Kind erhält ein eigenes Arbeitsheft, um dieses sich der gesamte Jahresinhalt dreht.
- Teilnehmeranzahl: bis max. 12 Kinder
- Kursdauer: 36 Stunden / 60 Minuten
- Kosten: 150€
Für nähere Informationen & Anmeldung bitte bei Veronika Eder unter
folgender E-Mail-Adresse melden:


